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Umorientierung kann sehr schwer sein
Die Umorientierung zum Menschen kann für einen Hund sehr schwer sein. Insbesondere in einer – für den Hund – spannenden Umgebung. Hunde reagieren auf Reize in ihrer Umgebung, sie können von Geräuschen, Gerüchen oder anderen Tieren abgelenkt sein. Ihr Geruchssinn ist bis zu 100’000 mal besser als der des Menschen. Wir können uns wohl kaum vorstellen, in was für einer Welt sich unsere Vierbeiner bewegen!
All dies kann die Orientierung an uns allgemein und besonders die aktive Umorientierung durch uns über ein Signal erschweren.
Puzzleteile eines sicheren Rückrufs
Ein sicherer Rückruf besteht aus vielen Verhaltensteilen:
Umorientierung gut generalisieren
Die Umorientierung ist also das erste Puzzleteil (abgesehen vom hören können) und sollte gut generalisiert werden. Das bedeutet, dass der Hund in verschiedenen Umgebungen, unter verschiedenen Ablenkungen und in unterschiedlichen Situationen in der Lage ist, seine Aufmerksamkeit auf seinen Menschen zu richten.
«Das erste Puzzleteil ist der Schlüssel, der den Weg zum vollständigen Bild öffnet.»
Unbekannt
Die Umorientierung kann auf verschiedene Arten trainiert werden. Einerseits bietet sich «Einfangen» als Methode an, um die Orientierung an uns allgemein zu verstärken. Das bedeutet, dass der freiwillige Blickkontakt zu uns gemarkert1 und belohnt wird. Dazu kannst du gerne den Beitrag Jagd nach gutem Verhalten lesen.
Zudem wird das Signal klassisch konditioniert, woraus sich eine positive Erwartungshaltung ergibt. Weiter gibt es verschiedene Übungen, mit denen man das Verhalten spielerisch unterwegs trainieren kann. Ein Klassiker ist das 10-Leckerchen-Spiel2. In meiner Academy kannst du dazu einen kompakten Kurs erwerben, der dir Schritt für Schritt bei der Umsetzung hilft. Alternativ steht dieser Inhalt meinen Kundinnen wie gewohnt im internen Bereich kostenlos zur Verfügung.
Meine Signale sind «Lina» für die Umorientierung (gelegentlich auch ein Schnalzen, aber das funktioniert auf weite Distanzen nicht) und «Hier» oder Pfiff für den Rückruf.
Versuche Dich doch einmal darauf zu achten, wann Du deinen Hund jeweils zu Dir rufst. Reagiert er sofort? Oder schnüffelt er zuerst eine Weile weiter und schaut dann irgendwann zu Dir? Klappt es nicht vielmehr erst dann, wenn Dein Hund kurz in Deine Richtung schaut?
Du kannst mir gerne von Deinen Erfahrungen berichten.

Möchtest Du den Rückruf mit Deinem Hund aufs nächste Level heben?
Ich unterstütze dich gerne dabei! Gemeinsam arbeiten wir an einer fairen und partnerschaftlichen Verbindung, damit dein Hund freudig und zuverlässig auf dein Signal reagiert – ganz ohne Druck, sondern über positive Verstärkung. Wenn du dir individuelle Begleitung wünschst, schreib mir einfach eine Nachricht. Ich freue mich darauf, euch kennenzulernen!
Weiterführende Informationen
Möchtest Du mehr über faire Trainingsmethoden erfahren oder suchst Du Unterstützung für Dich und Deinen Hund? Schreib mir eine Nachricht für ein individuelles Training oder erfahre mehr über meine Arbeitsweise.
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