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Eine leise Veränderung
In den letzten Wochen hat sich bei uns nochmal etwas verändert. Eine kleine, leise Veränderung – aber eine, die unseren Alltag deutlich bunter gemacht hat.
Missie ist eingezogen. Eine ältere Katze, rund 15 Jahre alt, mit viel Lebenserfahrung – und vor allem mit Hundeerfahrung. Sie hat vorher mit zwei Hunden zusammen gelebt, und das hat man ihr sofort angemerkt.
Lina wusste Bescheid
Lina hatte schon mit Katzen zusammen gelebt, bevor sie 2020 zu mir kam. Bei mir wohnte damals ja Charly, ein älterer Kater. Aber Lina wusste genau, wie man sich gegenüber Katzen benimmt. Auch dass Katzen «gefährlich» sein können, war ihr nicht fremd. Denn Charly war definitiv manchmal etwas gefährlich 😼. Bei Lina hatte ich also keine Bedenken, dass es Probleme geben könnte.

Bei Ayla war ich mir weniger sicher. Sie kannte Katzen bisher kaum oder nur von draussen. Und dort war sie durchaus in Jagdlaune… Aber Ayla ist ein sehr ruhiger Hund, und ich war eigentlich sehr zuversichtlich, dass es geht.
Und Missie? Missie kam mit einer Selbstverständlichkeit ins Haus, die mich sofort beruhigt hat. Keine Berührungsängste. Kein Verstecken. Keine Hektik. Sie hat die Hunde schlicht eingeordnet.
Die ersten Stunden
Ayla habe ich die erste Nacht trotzdem im Auge behalten. Wir hatten ja ohnehin noch unser Krankenlager von der Operation im Wohnzimmer, deshalb waren wir sowieso alle unten. Das hat geholfen.
Was ich an Katzen schwierig finde: Sie bewegen sich lautlos. Man weiss nie genau, wo sie gerade sind. Das macht es für die Hunde – und fürs Training – nicht einfacher, wenn die Katze plötzlich irgendwo hervorkommt.
Die Treppe nach oben hatte ich am Anfang versperrt. Missie kam durch, die Hunde nicht. So konnte ich auch das Katzenklo «hundesicher» platzieren.
Hund im Katzenkörper
Missie hat ein paar Züge, die fast hündisch wirken 😉. Sie stellt sich beim Futter zwischen die Hunde in die Warteschlange, ganz selbstverständlich, ohne zu zögern. Was ich erstaunlich mutig finde. Sie kennt die Hunde ja noch nicht und ist deutlich kleiner.
Schon nach einer Nacht
Tatsächlich war auch für Ayla die Sache schon nach einer Nacht gegessen. Dafür bin ich Gott sehr dankbar. Die Hunde respektieren Missie. Sie jagen sie nicht durchs Haus. Wir konnten schon sehr bald zusammen auf dem Sofa sitzen und entspannen. Alle vier.
Ich weiss, dass das nicht selbstverständlich ist. Eine solche Zusammenführung kann auch deutlich mehr Zeit brauchen, manchmal Wochen oder Monate. Wir hatten hier viel Glück – und Missie ist sicher der grösste Anteil daran.
Was noch kommt
Nun darf Missie nach draussen. Das ist nochmal eine eigene Schwierigkeit. Denn dieselbe Katze draussen ist nicht das gleiche wie drinnen. Lina und Ayla sollen Missie ja nicht durch den Garten jagen. Aber ich denke, auch das schaffen wir, Schritt für Schritt. Und eigentlich klappt es schon ziemlich gut 😊.

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Fotos habe ich in den letzten Wochen nicht so viele gemacht. Das Licht ist inzwischen deutlich heller geworden, der Schnee schmilzt und ist mehrheitlich schon weg. Aber Blumen gibt es noch keine, das dauert hier oben noch etwas. Ich hoffe, dass ich dann ein paar schöne Frühlingsaufnahmen hinbekomme, vielleicht sogar mit Missie mittendrin.
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