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Naturwunder zwischen Hitze, Blütenpracht und Dankbarkeit

Naturwunder Schwedens - Weidenröschen

Naturwunder in Schweden: Sommerhitze, Blütenpracht und dankbare Blicke zurück

Vor ziemlich genau einem Jahr bin ich in Schweden angekommen – und was für ein Jahr voller Überraschungen, Wachstum, Naturwunder und unerwarteter Schönheit es geworden ist! Heute sitze ich hier in Glommersträsk, umgeben von summenden Bienen, wilden Blumenwiesen und einer Hitze, die selbst den hohen Norden nicht verschont. Aber der Reihe nach…

Von Puzzleteilen und göttlicher Führung

Als ich letztes Jahr hierher kam, wusste ich noch nicht, dass ich bleiben würde. Doch heute blicke ich zurück und spüre tiefe Dankbarkeit. Es ist, als hätte Gott jedes Puzzleteil meines Weges behutsam an die richtige Stelle gelegt – selbst die scheinbar zufälligen Begegnungen oder Herausforderungen ergaben plötzlich Sinn. Dafür bin ich unendlich dankbar. 

Sommer im Norden: Wenn der Polarkreis schwitzt

Wer dachte, Schwedens Naturwunder beschränken sich auf Polarlichter und Herbstwälder, den muss ich leider enttäuschen – dieser Sommer zeigt eine ganz neue Seite! Seit Wochen herrscht hier eine ungewöhnliche Hitze, die selbst die Einheimischen staunen lässt. 30 Grad im Schatten? Im hohen Norden? Das war definitiv nicht auf meiner Wunschliste! 😅 Doch die Natur weiss sich zu helfen – und ich auch: Die unzähligen Seen rund um Glommersträsk sind zur Rettung geworden. 

Lina, die Wasserratte, hat ihre ganz eigene Strategie gegen die Hitze entwickelt. Ob Spielzeug holen oder einfach nur planschen – sie verwandelt jeden Badetag in eine Comedy-Show. Aber schaut gerne selbst im Video – ist sie nicht süss? 🥰

Von Ayla gibt es leider nicht so viele Fotos, weil sie sich nicht so gerne fotografieren lässt – und wenn doch, guckt sie meistens etwas komisch in die Kamera, als würde sie fragen: «Warum stört ihr mich schon wieder?» 😜

Blüten, Bienen und der Kampf ums perfekte Foto

Während Lina im See abtaucht, versuche ich, die Schönheit der Natur einzufangen. Die Naturwunder Schwedens zeigen sich in jeder Blüte: Weidenröschen in Lila, Margeriten wie kleine Sonnen, und überall summt und brummt es. Doch Hummeln und Bienen zu fotografieren? Eine echte Herausforderung! Mein Objektiv mag nicht das professionellste sein für diesen Zweck, aber ich habe gelernt: Kreativität schlägt Technik. 

ISO, Verschlusszeit und ein Hauch von Geduld

Nach etlichen verwackelten Versuchen habe ich experimentiert – und siehe da, die Farben leuchten! Die Bilder mögen nicht alle perfekt scharf sein, doch sie strahlen genau das aus, was ich fühle: Lebendigkeit. Vielleicht ist das ja die wahre Magie der Natur – sie muss nicht perfekt sein, um uns zu verzaubern. 

Dankbarkeit, die blüht wie die Wildblumen

Wenn ich durch die Natur streife, spüre ich immer wieder dieses tiefe Gefühl: Hier bin ich richtig. Die Hitze mag ungewöhnlich sein, die Insekten vielleicht zu schnell für meine Kamera – aber genau das macht es authentisch. Jeder Sonnenuntergang, jede Hummel, die sich in eine Blume stürzt – diese Naturwunder Schwedens erinnern mich daran, wie reich beschenkt wir sind.

Was der Sommer noch bringt …

Wer weiss, wie lange die Hitze noch anhält? Vielleicht folgt bald ein schwedischer Regenschauer. Bis dahin geniesse ich die Seen, Linas fröhliches Gebell (OK, manchmal nervt das Gebell auch etwas 🙄…) und das Summen der Bienen. Und ja – ich werde weiter an meinen Fotografie-Skills feilen! 

An euch: Wie erlebt ihr diesen Sommer? Habt ihr Tipps fürs Fotografieren von Insekten? Schreibt es mir gerne übers Kontaktformular!

Tack för att du är här!
(«Danke, dass ihr hier seid!» – auf Schwedisch 😊) 

P.S.: Die Hitze mag mich manchmal ins Schwitzen bringen, aber sie hat auch ihr Gutes: Nie zuvor habe ich so intensiv erlebt, wie kraftvoll und wandelbar die Natur des Nordens ist. Und dafür bin ich dankbar – jeden Tag aufs Neue. 🌸🐝🌞 

Dieser Beitrag ist nicht nur eine Reise durch den schwedischen Sommer, sondern auch eine Einladung, die kleinen Wunder um uns herum zu entdecken. Bleibt neugierig – und bleibt dankbar! 💛